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Die älteste Sparte des Reitsports ist die Jagd zu Pferde. Schon um 800 v. Chr. findet man Darstellungen von Jägern zu Pferd bei den Assyrern. Um 400 v. Chr. beschrieb Xenophon bereits die Jagd und die Nützlichkeit dieses Sports für die Ausbildung von Kriegern im Umgang mit Waffen und Pferd. Für Reiter und Pferd kann auch heute noch eine ordentliche Jagd eine Ausbildungsbasis für das Reiten im Gelände sein. Von der Parforcejagd, wie sie heute nur noch in Frankreich geritten wird, vom Foxhunting in England und Irland ging die Entwicklung weiter zur Schleppjagd, die in Österreich eine über hundert Jahre lange Tradition hat, bis zu der bei uns bekannten 'Fuchsjagd'.
Die Schleppjagd hinter Hunden auf künstlicher Fährte, vermittelt dem 'reitenden Jäger' die Faszination der Gemeinschaft von Reitern, Pferden und lauthals jagender Meute, die den Weg und das Tempo der Jagd bestimmt.
Mutiges Vorwärtsreiten in unbekanntem Gelände, Übereinstimmung von Reiter und Pferd, Freude am gemeinsamen Galoppieren, dazu die einzigartige Atmosphäre: Reiterinnen und Reiter im bunten Rock, dazu das 'Geläut' der Hundemeute: Es ist schwer, sich dieser Faszination zu entziehen, sei es als passionierter Jagdreiter, als ambitionierter Freizeitreiter oder auch als begleitender Zuschauer! |